Neue Ausrüstungsvorschriften für Yachten

Mit dem neuen Schifffahrtsgesetzt 2012 wurden auch die Ausrüstungsvorschriften für österreichische Jachten für die Fahrtenbereiche 1 bis 4 geändert.
So ist jetzt unter anderem auch bereits für den FB2 ein Epirb vorgeschrieben!

Die Ausrüstungslisten FB2 bis FB4 können Sie hier als PDF-Datei downloaden ...

Rettungswesten und Rettungsinseln

Automatik Rettungswesten
Auf Lager haben wir alle gängigen Automatik-Rettungswesten der Firma Kadematic - made in Germany.

Mit Lifebelt und einem Auftrieb von 150 oder 275 N für Erwachsene und Kinder
Hier geht´s zur Auswahl ...

Feststoff Rettungswesten
Wir führen Feststoff-Rettungswesten mit 50 oder 100 N für Kinder und Erwachsene.

Hier geht´s zur Auswahl ...

Rettungsinseln
finden Sie auch bei uns...

CE-Kategorien für Rettungswesten

Seit dem Jahre 1995 müssen Schwimmhilfen und Rettungswesten den europäischen CE-Normen entsprechen. Das gelbe CE-Zeichen auf der Rettungsweste beweist, dass die Weste gemäß den europäischen Richtlinien geprüft und zugelassen ist.
Die europäischen Normen (EN 393, 395, 396, 399) definieren die Westen nach ihrer Schwimmfähigkeit, die in Newton ausgedrückt wird. Es gibt Westen mit 50, 100, 150, und 275 Newton Auftrieb, wobei ein Träger mit einem Körpergewicht von 70 kg unterstellt wird. Die tatsächliche Schwimmfähigkeit der Rettungsweste in der gleichen N-Klasse ist daher je nach Gewicht des Trägers unterschiedlich.
Beispiel: Für einen Träger mit einem Körpergewicht zwischen 50 und 70 kg schreibt die Norm in der Kategorie 100N einen Auftrieb von 80N vor, in der Kategorie 150N hingegen einen Auftrieb von 130N. „Ohnmachtsicher" heißt in diesem Zusammenhang, dass die Auftriebskraft der Weste so verteilt ist, dass ein Bewusstloser in sichere Rückenlage, mit dem Gesicht nach oben, gedreht wird.

  • Klasse 50N

    • (EN 393) – Schwimmhilfe
    • Einsatz: in geschützten Gewässern und in Strandnähe.
    • Eigenschaften: Auftriebsmittel zum Schutz vor dem Untergehen, ohnmachtsichere Rückenlage ist nicht gegeben, nur freie Atemwege gewährleistet.
  • Klasse 100N

    • (EN 395) – Rettungsweste
    • Einsatz: in Binnengewässern mit relativ ruhigem Wasser, im nahen Küstenbereich.
    • Eigenschaften: halten Mund und Nase über Wasser, sind eingeschränkt in der Lage den Träger in ohnmachtsichere Rückenlage zu drehen von Kleidung abhängig).
  • Klasse 150N

    • (EN 396) – Rettungsweste
    • Einsatz: für alle Gewässer, auch mit Wetterschutzkleidung.
    • Eigenschaften: Halten Mund und Nase über Wasser, ohnmachtsichere Rückenlage in 5 Sekunden, meist automatisch aufblasbar.
  • Klasse 275N

    • (EN 399) – Rettungsweste
    • Einsatz: Hochsee unter extremen Bedingungen, Berufsschifffahrt, auch in schwerer Schlechtwetterkleidung.
    • Eigenschaften: ohnmachtsichere Rückenlage in 5 Sekunden, meist automatisch aufblasbar.
    • Weitere Ausstattungsbeispiele: reflektierendes Material, Pfeife, Seenotleuchte, Schrittgurt, Lifebelt, Bergeschlaufe.

Donauschleusen

Automatik-Rettungsweste CE 150N

In den Donauschleusen ist das Anlegen von Rettungswesten vorgeschrieben.
Westen der Klasse 150N oder höher sind zu empfehlen.

Eine Ausführung mit Doppelkammer und Seenotrettungslicht ist nicht notwendig.

Wartung Ihrer Rettungswesten

Was ist ein Menschenleben wert?

Sicher mehr als die Kosten der Wartung Ihrer automatisch aufblasbaren Rettungsweste. Sie sollten Ihre Rettungsweste alle 2 Jahre warten lassen. Wir warten eine Vielzahl von Marken-Rettungswesten.

Mitnahme von Rettungswesten im Flugzeug

Seit 1. 1. 2019 ist eine Lockerung in Kraft getreten.

Die für Rettungswesten relevanten Bestimmungen und Höchstmengen sind in Tabelle 8-1, Artikel 18 der ICAO T.I. 2017-2018 festgelegt. Für „kleine Druckbehälter/-zylinder, welche in einer selbstaufblasenden persönlichen Sicherheitsausrüstung eingebaut sind wie z. B. einer Rettungsweste“ gelten fortan folgende Regeln:

  • Die Mitnahme ist erlaubt
    • im oder als aufgegebenes Gepäck.
    • im oder als Handgepäck.,
    • wenn am eigenen Körper mitgeführt.
  • Die Genehmigung des/der Luftfahrtunternehmen(s) ist erforderlich.
  • Der verantwortliche Luftfahrzeugführer muss nicht informiert sein.
  • Beschränkungen:
    • Nicht mehr als eine persönliche Sicherheitsausrüstung pro Person;
    • die persönliche Sicherheitsausrüstung muss so verpackt sein, dass eine unbeabsichtigte Auslösung unmöglich ist;
    • begrenzt auf Kohlendioxid oder ein anderes geeignetes Gas der Unterklasse 2.2 ohne Nebengefahr;
    • zum Zweck des Aufblasens;
    • die Ausrüstung darf nicht mit mehr als zwei kleinen Druckbehältern/-zylindern ausgerüstet sein; und
    • nicht mehr als zwei kleine Ersatzdruckbehälter/-zylinder dürfen mitgeführt werden.

Für alle Yachtsportler wird sich also folgendes positiv ändern:

  • Keine Begrenzung mehr auf maximal 28 g Patronen Inhalt.
  • Mitführung auch im Handgepäck möglich.
  • Aber Achtung! Die Verantwortung liegt bei Fluggesellschaft und Kapitän!

Hier können Sie die Tabelle downloaden ...