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ich habe auf meiner MY Princess 38, Baujahr 1985, zwei Motoren Volvo Penta – TAMD60C – zu je 250 PS. Meine Frage lautet: Schadet es diesen Turbo Motoren wenn ich über einen längeren Zeitraum (2 – 3 Stunden) mit Drehzahlen zwischen 1.000 – 1200 U/min fahre? Das Schiff läuft dann ca. 5 bis 6 Knoten in angenehmer Verdrängerfahrt. Wolfgang Wallner
1.000 – 1.200 U/min stellen kein Problem dar, wichtig ist jedoch, dass regelmäßig nach solchen Phasen auch mal so richtig Gas gegeben wird, auf ca. 90 % der max. Drehzahl. Es könnte sonst zu unvollständiger Verbrennung und Rückständen kommen – wie im PKW auch. Ing. Peter Mayr / Volvo Penta Europe
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Als wir nach einer tollen Segelwoche in Kos am Samstagmorgen unsere Charterjacht beim Vercharterer KAVAS abgegeben hatten, fragte ich das anwesende Technikpersonal, ob ich mir die eine oder andere Jacht von innen ansehen könne. „Sure, but they are not cleaned yet!“ Ich ahnte ja nicht, worauf ich mit diesem Satz hätte vorbereitet werden sollen. Auf dem einen Schiff hielt mir einer der Techniker ein paar rote Polsterkissen für's Cockpit entgegen. Ich fragte mich, was daran sehenswert sei, worauf er diese umdrehte und mir ein mindestens 10 cm tiefes Brandloch mit einem ebensolchen Durchmesser zeigte. Einer unserer Seglerkolleginnen und -kollegen hat da wohl mit Zigarette oder Zigarre rumgespielt und dabei die Kontrolle über sein Genussmittel verloren. Glück im Unglück, dass daraus kein ausgewachsener Schiffsbrand entstanden ist. Mir unerklärlich, wie der „Zeusler“ auf die Idee kommt, den Schaden bei Abgabe des Bootes nicht zu melden. Doch damit nicht genug! Danach bestieg ich eine Sun Odyssey 36, um mir dieses hübsche Boot auch mal von innen anzusehen. Was ich da zu sehen bekam, sprengte jeglichen Rahmen: Das ungewaschene Geschirr stand auf dem Tisch, die Pfanne mit angebrannter Tomatensoße lag im Schüttstein und das WC war nicht gespült. Es schwamm darin das, was unsere Kollegin bzw. unser Kollege von seiner letzten Mahlzeit wieder ausgeschieden hatte! Mich überfiel der Ekel und es verging mir die Lust nach weiteren Besichtigungen.
Heute stelle ich mich darauf ein, dass die Chartergebühren in Kürze angehoben werden. Logisch! Der Vercharterer kann gar nicht anders als die Marge anzuheben, solange er mit solchen Überraschungen rechnen muss. Und ich frage mich, was es bringt, dass wir Tage und Nächte mit Gezeitenberechnungen, Peilen und Koppeln, Medizin an Bord und anderen Disziplinen verbringen, um ein Charterboot mieten zu können. Wäre es nicht ebenso wichtig, auch einen charakterlichen Eignungstest durchzuführen, bevor jemand die Berechtigung erhält, ein Schiff zu chartern? Datenschutz hin oder her. Hier wäre eine „Black List“ der Vercharterer das einzig taugliche Instrument, um solchen Ferkeln unter uns „Seglern“ Einhalt zu gebieten!
lic. Iur. Christoph Walker / Schweiz
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Mit Erstaunen haben ich den Artikel „Segeltörn Türkei / Ab Göcek buchteln und ..." und wurde von dem Gefühl regelrecht überfallen, eine Pflichthausübung eines ziemlich unwilligen Schülers der Unterstufe zu einem ungeliebten Thema vor mir zu haben. Oder stand es in Ihrer Absicht, die Toleranzgrenze Ihrer Leser zu testen?
5o% nicht bestandene Aufnahmeprüfungen bei der Wiener Polizei aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse sind eine traurige Tatsache, von der Redaktion einer öffentlich aufgelegten Zeitschrift sollte man aber etwas mehr erwarten können als elementare Sprachkenntnisse. Der Bericht lässt ein wunderbares Segelrevier mittels geeigneter Wortwahl stilsicher zu fader Tristesse verkommen. Nicht jeder Navigationsprofi kann auch ein Meister der Formulierung sein, doch drängte sich mir mit Vehemenz der Verdacht auf, dass ein Abdrucken eines solchen Textes unredigiert eine gewaltige Portion Protektion voraussetzt. Die Auflistung inhaltsloser Füllfloskeln und völlig uninteressanter Selbstverständlichkeiten geben neben häufigen Wortwiederholungen und zwangloser Verteilung einiger weniger Satzeichen dem Leser Rätsel auf ... immerhin etwas Spannendes an diesem Aufsatz!
Bei „... vor der Insel Tersane herum kreuzen in Richtung Göcek..." handelt es sich wohl auch um Stilblüten und hoffentlich nicht um Mangel an Orientierung, womit wir wieder bei der Navigation gelandet wären -- darin scheinen nun weder Autor noch Redaktion ein Meister zu sein. Wie kämen beide wohl sonst so schnell per Boot von Ölü Deniz ins Rheinische Schiefergebirge, denn genau davon ist der Taunus ein Teil. Ein gelegentlicher Blick in ein Hafenhandbuch hätte den Autor darauf hingewiesen, dass das Wort Liman oder Limani, in türkisch-griechischen Revieren für Hafen steht, der Imam hingegen im Koran ein Vorbild oder einen Führer bezeichnet, der auch als geistiger Nachfolger des Propheten Mohammed gilt.
Schiffen – und besonders Segelbooten – sagen manche alte Seebären eine Seele nach, und ich neige dazu, mich dieser Ansicht mehr und mehr anzuschließen. Ich selbst war vergangenen Herbst mit einer „Malestha“ unterwegs, die mir in drei Wochen sehr ans Herz gewachsen ist. Keines von den knapp ein halbes Dutzend Booten dieses Namens, von E.G.G. in Göcek wirklich vorbildlich betreut, verdient eine Verballhornung seines Namens. Ich bin sicher, dass auch der Autor protestieren würde, verpasste ihm jemand den Namen „Fickersberger".
Abschließend erlauben Sie mir die Bitte an das Redaktionsteam, nicht weiter von Qualität in Quantität abzurutschen. In diesem Sinne wünschen ich Ihnen, dass keiner von Ihren Lesern dem von Ihnen abgedruckten Vorschlag folgt, illegal die griechisch-türkische Grenze zu passieren – dies kann immer noch böse Folgen haben – und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Margrit Musser
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die Jacht Info hat mir recht gut gefallen, besonders die Revierbeschreibungen und Erlebnisberichte ...
Ich habe mein Boot verkauft und das Segeln aufgegeben (müssen).
Daher auch die Stornierung des Abos.
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihrer Zeitschrift.
Ein gesegnetes Weihnachtsfest Ihnen und Ihren Mitarbeitern und für 2010 viel Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit!
Stefan Lang
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Ich beziehe mich auf Ihren interessanten Artikel bzgl. „Ankern“ von Herrn DI Melwisch und würde gerne die Berechnungsformel wissen, wie ich am besten die richtige Kettenlänge für mein Boot (Katamaran) bei den div. Ankerplätzen berechnen kann. Ich bedanke mich für Ihre Unterstützung und verbleibe mit freundlichen Grüßen Christian Höger
Die Anfrage von Herrn Christian Höger bezüglich Kettenberechnung ist insofern schwer zu beantworten als er nicht schreibt was er genau berechnen will. Ich kann aber trotzdem etwas anbieten. Die Berechnungen an Ankerketten sind eher kompliziert und können in einem einfachen E-Mail nicht erklärt werden, mit zwei Ausnahmen: Die Horizontalbelastung und der Fallwinkel sind leicht berechenbar. Eine Erklärung dieser Berechnungen habe ich in einer PDF-Datei (Horizontalkraft2.pdf) zusammengefasst. Diese kann über die Redaktion angefordert werden. Dipl.-Ing. Harald Melwisch
Sehr geehrtes Redaktionsteam, ich freue mich dass Sie meinen Beitrag zur Änderung der Lehrbücher gedruckt haben. Kleine Richtigstellung, mein Name ist „Harald Melwisch“, nicht „Hans Melwisch“. Wenn Anfragen in Zusammenhang mit diesem Artikel an die Redaktion kommen, bin ich gerne bereit diese zu beantworten. Mit besten Grüßen Dipl.-Ing. Harald Melwisch
Sehr geehrtes Redaktionsteam, herzlichen Dank für Ihre Antwort. Meine Anfrage hat sich darauf bezogen, wie ich als Skipper für meinen Katamaran mit 12 Meter Länge, 7 Meter Breite und 12 Tonnen Verdrängung bei einem Ankermanöver die korrekte Kettenlänge errechnen kann. Ich verfüge über eine 100-Meter-Stahlkette mit 25 Meter Leine sowie 2 Ankerleinen, die als Hahnepot mit max. 20 Meter ausgelegt werden können. Als Anker habe ich einen Jambo Anker mit 40 Kg. Ich hoffe, mit diesen Angaben gedient zu haben und stehe für Rückfragen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Christian Höger
Zunächst gratuliere ich Herrn Höger für sein gut ausgerüstetes Ankergeschirr. Ich habe noch kein einziges Charterschiff gesehen, das so gut ausgerüstet war. Auch der Jambo Anker ist eine gute und noch dazu österreichische Lösung! Zur konkreten Frage der optimalen Kettenlänge kann ich Folgendes sagen: Wie aus dem Dokument „Horizontalkraft2.pdf“ ersichtlich ist, ist die zu steckende Kettenlänge „s“ abhängig von: - Gewicht der Kette pro Meter „q“ (im Wasser). Das ist bei einer 10-mm-Kette etwa 2 kg pro Meter.
- Wassertiefe (plus Bughöhe) am Ankerwerfpunkt „t“.
- Maximal zu erwartende Zugkraft des Schiffes „Hk“.
Der dritte Punkt ist der wichtigste und schwierigste. Jede Faustregel, die nur Wassertiefe beinhaltet ist völlig unzureichend. Die obige Formel gilt für statische Verhältnisse, also etwa konstanter Wind und glatte See. Dafür ist der Windwiderstand des Schiffes berechenbar. Allerdings kommen verschiedene Quellen zu verschiedenen Ergebnissen, da immer Abschätzungen gemacht werden und unbekannt ist, aus welchem Winkel das Schiff getroffen wird. Wichtig ist es zu wissen, dass der Windwiderstand mit dem Quadrat der Windgeschwindigkeit steigt. Was bei Leichtwind ein paar Dutzend Kilopond ist, kann über Bft 6 schnell auf mehrere hundert Kilopond anwachsen. Eine gute Abschätzung des Windwiderstandes ist die Tabelle von Bob Smith. Diese Tabelle gilt für konstanten Wind und glatte See. Auf Wunsch kann ich diese Tabelle Herrn Höger zusenden (im Internet ist die Originaltabelle mit amerikanischen Maßeinheiten, ich habe sie umgerechnet auf europäische Maßeinheiten). Schwieriger wird es bei dynamischen Verhältnissen. Wird das Schiff durch starke Windstöße oder Wellen in Fahrt versetzt, dann muss die Bewegungsenergie beim Einfahren in das Ankergeschirr abgefangen werden. Welche Schiffsgeschwindigkeiten welcher Energie entsprechen und wie viel Kette nötig ist um diese abzufangen habe ich in der Zeitschrift „Palstek“ in den Heften 5 und 6 2007 veröffentlicht. Eine andere Strategie liefert die Tabelle im Katalog der Firma „Plastimo“, (bei den Ankern). Diese versucht die dynamischen Lasten zu berücksichtigen durch einen Sicherheitsfaktor auf die Windwiderstände. Eine einfache Faustregel für die nötige Kettenlänge gibt es nicht, obwohl das viele Lehrbücher weismachen wollen. Erfahrung sammeln ist auch nicht so einfach, da wirkliche Erfahrung nur aus extremen Situationen kommt, und die sind gottseidank selten. Eine Kenntnis der physikalischen Vorgänge gepaart mit praktischen Erfahrungen kann meiner Meinung nach am schnellsten zum Ziel führen. Ich stehe auch gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Wenn es beispielsweise für einen Klub interessant ist, komme ich auch gerne für einen Vortrag oder ein Gespräch vorbei. DI Harald Melwisch
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Yacht Info 3/2009
Liebe Redaktion! Bei der Ausgabe 3/2009 der Yacht Info handelt es sich auf Seite 12 beim rechten Bild oben nicht um einen Strand auf Antipaxos, sondern um den Myrtos Strand auf Keffalonia, 32º 20' 37'' N, 20º 32'. Die zahlreichen Bilder auf Google Earth spiegeln die Beliebtheit dieses dennoch besuchenswerten Strandes wieder. Allerdings herrscht an Sommerwochenenden sehr großes Gedränge an Land und Parkplätze für Autos sind rar. Herzliche Grüße Franz Karl Müller
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Yacht Info 2/2009 – Seite 32
Sehr geehrter Redaktion, In der letzten Ausgabe der Yacht Info habe ich wieder interessante Artikel gefunden. Besonders der Artikel über die Sicherheit von Herrn Ralf-Thomas Rapp: „CO2 Patronen an Bord". Vielleicht könnte man bei Fluggesellschaften noch darauf hinweisen, dass an Bord jeder Maschine Hunderte solcher Patronen standardmäßig mitgeführt werden. Jede Schwimmweste, jede Notfallrutsche hat solche Patronen eingebaut – da wird es ja auf die eine oder andere Rettungsweste eines Seglers auch nicht ankommen. Vielleicht könnten Sie das Herrn Rapp zu seiner Unterstützung noch mitteilen. Liebe Grüße Otto Waczek
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Hallo Arnold,
Ich habe deinen Beitrag in der Yacht Info 1/2009 aufmerksam gelesen, und mich spontan entschlossen dir zu schreiben. 4 Jahre beschäftige ich mich teils intensiv mit dem sehr komplexen Thema „Sicherheit auf See". Seit Ende 2006 habe ich versucht, durch zahlreiche Vorträge bei diversen Veranstaltungen klubintern und auch außerhalb des Klubs das Sicherheitsbewusstsein der Fahrtensegler zu verbessern. Auf Power Point mit über 470 Folien ist dieses sehr umfangreiche Thema in Text und Bildern gestaltet. Somit ist es möglich, bei Klubabenden oder im Zuge der Ausbildung im Interesse der Sicherheit der Segler und Fahrer von Motorjachten, zur Verbesserung des Sicherheitsbewusstseins beizutragen und eine sachliche Diskussion einzuleiten. Seit April 2006 fanden insgesamt 22 Vorträge im Rahmen von Sicherheit auf See statt. Bisher haben daran in Summe 550 Personen teilgenommen. Einige wichtige Erkenntnisse von meinen praktischen Testmanövern finden sich bereits in den neuen Ausbildungsrichtlinien des ÖSV. Diese Erkenntnisse zeigen aber, dass viele Jahre aus schon versteinerten Ausbildungskonzepten die Auszubildenden Personen mit zum Teil falschen und nicht praktikablen sehr theoretischem Stoff konfrontiert wurden. Womit ich beim Kern meines Schreibens bin. Einerseits ist der Praxisnachweis den der ÖSV zum Erwerb eines FB 2 – 4 vorgibt eine sinnlose Sache, und andererseits kann jedermann praktische Ausbildung durchführen. Ob qualifiziert oder nicht. Wenn es nicht gelingt, die österreichischen Ausbildungsstätten davon zu überzeugen, dass gewisse Kriterien erfüllt werden müssen, um dafür qualifiziert zu sein, wird keine wesentliche Verbesserung der Situation eintreten. Ein Anforderungsprofil für Ausbilder habe ich bereits erstellt. Ich werde mich weiter bemühen über den ÖSV meine Vorträge allen interessierten Klubs und Ausbildungsstätten anzubieten!
Josef Kraushofer
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In den meisten Jachtmagazinen wird das Thema Jachtcharter ausschließlich über Negativerlebnisse von Kunden behandelt. Günther Selzer – Ex VÖV-Obmann – hat in seiner aktiven Zeit aber weit mehr Fragen nach Sachinformationen bekommen als solche über „schwarze Schafe“. Klar gab´s und gibt´s die auch, aber ausgenommen von den Großproblemen wie etwa mit Blu Balu, blieben diese eindeutig in der Minderheit.
Nachdem sich Herr Selzer au dem aktiven Geschäftsleben zurückgezogen hat, aber immer noch Gerichtssachverständiger ist, haben wir uns entschlossen, mit Ihm die Jachtcharter-Infoecke zu starten!
Senden Sie uns Ihre Fragen!
Egal ob Sie Sachfragen zum Bereich Jachtcharter, Jachtinvest, Revieren etc. haben, stellen Sie sie uns. Wir werden Ihre Fragen umgehend per Mail beantworten und je nach Wichtigkeit für andere Yacht Info-Leser in der folgende Ausgabe und auf unserer Webseite veröffentlichen.
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erscheint Anfang Dezember
Vorschau: Phuket: "Monsun statt Tsunami" Nirvana am Nordkap Ein kleiner Jachtknigge Fahrtensegelerregatten in der Adria MSVÖ Nachrichten und viele News!
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