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Liebe Leserinnen und Leser,
Quo vadis VOR
Das Volvo Ocean Race (vormals The Whitbread Round the World Race) ist eine seit 1973 alle vier bzw. Seit 2006 alle drei Jahre durchgeführte Segelregatta, die einmal um die ganze Welt verläuft. Am 8. September 1973 startet 17 Jachten der unterschiedlichsten Größen und Formen in Portsmouth. Die Swan 65 „Sayula II" unter Skipper Ramon Carlin aus Mexiko beendete in Portsmouth diese erste Veranstaltung bei der drei Segler ertranken, als Sieger.
Das Rennen 1981/82 brachte den absoluten Teilnehmerrekord. 29 Jachten starteten am 8. August in Southampton. Unangefochtener Sieger war der Gewinner der vorangegangenen Regatta, Cornelius van Rietschoten mit der Maxi-Jacht „Flyer II. Bemerkenswert ist, dass er sowohl nach Gesamt- und berechneter Zeit gewann. Neun Teilnehmer mussten aufgeben und sahen das Ziel in Portsmouth nicht.
1993 kamen erstmals spezielle Whitbread-Jachten, die W60, neben Maxis zum Einsatz. Der Gesamtsieg ging an Grant Dalton (NZL) mit seiner Maxi „NZ Endeavour". Dies war auch das letzte Mal, dass nicht W60-Jachten teilnehmen konnten.
Für die 2001/2002er Austragung übernahm Volvo die Rolle des Titelsponsors und die Regatta wurde in den heutigen Namen „Volvo Ocean Race" umbenannt. Den Sieg holte sich die „Illbruck Challenge" aus Deutschland unter Skipper John Kostecki (USA).
2005/2006 wurde erstmals nicht in Großbritannien gestartet und ein neuer Bootstyp, die Volvo Open 70, eingeführt. Bei diesem und dem Rennen 2008/2009 waren nur mehr 8 Schiffe am Start.
Das aktuelle VOR wurde am 29. Oktober mit dem In-Port-Race in Alicante eröffnet. Der Start zur 1. Etappe von Alicante nach Kappstadt erfolgte am 5. November. Mit dabei diesmal nur mehr sechs Rennmaschinen. Kurz nach dem Start streifte ein Ausläufer jener Wetterfront, die halb Italien verwüstete, die Flotte mit bis zu 60 Knote Wind und zehn Meter hohen Wellen. Ergebnis 2 Teilnehmer (Abu Dhabi Ocean Racing und Team Sanya) mussten mit Mast- bzw. Rumpfbruch die Segelstreichen. Da waren´s nur noch 4! Einige Tage später traf es dann den Favoriten: Puma Ocean Racing unter Skipper Ken Reed musste ebenfalls mit Mastbruch aufgeben.
Zum Zeitpunkt, da ich diese Zeilen verfasste, stand Team Telefonica (Iker Martinez) 200 Sm vor Kapstadt. 205 Sm dahinter Camper Emirates Team NZ (Chris Nicholson) und mit 766 Sm Rückstand bildete Groupama Sailing Team (Franck Cammas) das Schlusslicht.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in´s 2012
HerzlichstGerhard Maly
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